Auf unserem neuen Krippenblog berichten wir über unsere Pädagogik. Wir stellen unsere Bildungsangebote sowie die Projektarbeit vor.

Viel Spaß beim Schmökern!

Projekt - praktisch, lebensnah und kindgerecht

 

Am 11. Juni startete ein neues Projekt. Wie das Thema „Wir entdecken Regensburg“ bereits ahnen lässt, dreht sich in den nächsten Wochen alles rund um die Stadt Regensburg.

 

Wie ist das Projekt entstanden?

Die Kinder zeigen ein großes Interesse an Ausflügen. Der Ausflug zur Dult und zum Christkindlmarkt hat sich seit einigen Jahren bereits eingeprägt und wir versuchen diese jährlich umzusetzen.  Wechselnde Ausflüge während Projekten (z.B.: zur Feuerwehr im Vergangenen Jahr, oder zum Erdbeerpflücken), stoßen auf großen Anklang bei den Kindern. Oftmals wird das Thema noch Tage und Wochen später im Morgenkreis und in Gesprächen sowohl von den Kindern als auch von den Mitarbeitern aufgegriffen.

Vor allem die zukünftigen Kindergartenkinder haben zurzeit ein großes Interesse an Fachwissen und hinterfragen Zusammenhänge und Ursachen. 

Das Thema Regensburg bietet für all unsere Altersgruppen einen breiten Spielraum für eine anregende Gestaltung. Dies war der ausschlaggebende Punkt für die Entscheidung des oben genannten Themas unseres Projekts, praktisch, lebensnah und kindgerecht.

 

Beginnt das Projekt am 11.Juni?

Für die Kinder startet das Projekt tatsächlich am 11. Juni. Für uns Mitarbeiter beginnt die Vorbereitungsphase natürlich bereits wesentlich früher.

Ende Mai sammelten wir in einer Teamsitzung alle möglichen Ideen. Hierbei versetzten wir uns in die Situation der Kinder und gingen gedanklich als Kind (auf Kinderhöhe) durch die Rbg. Stadt. Somit hatten wir nicht nur Denkmäler und Sehenswürdigkeiten in unserer Sammlung, sondern auch Treppen, Wiesen und große Steine, die die Kinder vielleicht interessieren könnten.

 

Projektvorbereitung

Die zahlreichen Ideen strukturierten wir in fünf Oberbegriffe und entwickelten daraus einen Projektplan / Skizze. Diesen sehen wir als roten Faden für das Projekt der uns leiten und unterstützen kann – aber nicht muss. Es ist keine To-Do- Liste, die gemeinsam mit den Kindern abgearbeitet wird. Unser größtes Ziel bei diesem Projekt ist es, zu 100 % auf die Kinder zu achten, zu reagieren und deren Interessen im Projekt aufzugreifen. Im Zuge der Vorbereitungen haben wir uns über RVV Tarife (für die Mitarbeiter), Busfahrzeiten und einige Hintergründe über die Sehenswürdigkeiten Regensburgs erkundigt.

 

 

Wann endet das Projekt?

Das genaue Projektende ist offengehalten. Dies richtet sich vor allem nach dem Interesse der Kinder.

 

Wie geht es nun weiter?

Unsere Projekterlebnisse halten wir wieder in unserem Krippenblog fest. Wir freuen uns auf eine spannende Projektzeit.

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Infoabend von KoKi

 

In unseren Kinderkrippen betreuuen wir Kinder ab dem dritten Monat bis zum Kindergarteneintritt. Um auch den Bedürfnissen der Allerkleinsten gerecht zu werden und ihnen ein sicheres Umfeld zu schaffen waren wir auf der Suche nach einer Teamfortbildung. Hier wurden wir auf KoKi, die koordinierende Kinderschutzstelle der Stadt Regensburg, aufmerksam.

Am gestrigen Nachmittag war es dann endlich soweit. Herr Brazzale informierte die Mitarbeiter aus beiden Regensburger Sterntaler Einrichtungen über die Aufgaben von KoKi. Frau Spiegler, eine Familienhebamme bei KoKi, beantwortete all unsere Fragen rund um das Thema

Säuglinge. Über folgende Themen tauschten wir uns aus:

- Heben, Tragen, Liegen von Säuglingen

- Ernährung (Muttermilch, Flasche, Einführung der Beikost)

- Entwicklungsschritte bei Säuglingen

Als Fazit nehmen wir aus dem zweistündigen Infoabend mit, dass KoKi nicht nur für Eltern sondern auch für Mitarbeiter im Krippenbereich ein möglicher Ansprechpartner ist. Der rege Austausch über den Umgang mit Säuglingen vertiefte unser bisheriges Wissen.

 

Nähere Infos zu KoKi gibt es unter:

https://www.regensburg.de/rathaus/aemteruebersicht/direktorium-2/jugend-und-familie/zentrale-soziale-dienste/koordinierende-kinderschutzstelle-koki

 


Erdbeerpflücken

 

In der vergangenen Woche machten wir einen Ausflug zum Erdbeerpflücken nach Neutraubling.

Kurz nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Glücklicherweise fährt die Buslinie direkt ab der Greflingerstraße und wir haben bei sommerlichen Temperaturen nur einen kurzen Fußweg zur Haltestelle. Auf der Bank ruhen sich die Kinder aus und warten auf den Bus. Die Wartezeit wird überbrückt indem wir einige Strophen "Aramsamsam" und "Atte katte nuwa" singen. Die Kinder steigen in den Bus ein und suchen sich umgehend einen Sitzplatz. Durch das regelmäßige Busfahren bei Ausflügen sind die Kinder mit dem Busfahren vertraut. Sie wissen, dass sie schnell einen Sitzplatz suchen und sich setzen müssen, da die Busse wieder weiterfahren. Nach der 20-minütigen Fahrt ist unser Jüngster bereits im Kinderwagen eingeschlafen. 

 

 

 

 

Von der Haltestelle laufen wir durch die Gärtnersiedlung zum Rande des Erdbeerfeldes. Dort schlagen wir unser Lager, bestehend aus zwei Picknickdecken, auf. Nach einer kurzen Trinkpause und dem Wiegen der Schüsseln machen wir uns auf in das große Erdbeerfeld.

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Gemeinsam werden die ersten Erdbeeren gepflückt und schnell in den Mund gesteckt. Hm,... lecker. Nach einigen gepflückten und genaschten Erdbeeren beginnen die Kinder, mithilfe von viel Zureden, die Erdbeeren in die Schüssel zu legen. Erdbeeren essen ist ja eigentlich auch viel interesanter als Erdbeeren in eine Schüssel zu legen ;)

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Am Ende haben die Kinder fast drei Kilogramm Erdbeeren gepflückt.  

Erdbeere 3
   

 

 

Direkt neben dem Erdbeerfeld machen wir ein Picknick und essen gemeinsam zu Mittag. Die Linsenbratlinge sind am Morgen frisch zubereitet und bilden gemeinsam mit Gemüsesticks und Obst ein leckeres Mittagessen.

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An der Bushaltestelle in Neutraubling gibt es nochmal eine letzte Trinkpause bevor wir in den Bus einsteigen. Dort sieht bei einigen Kindern schnell die Müdigkeit. Dies war wieder mal ein spannender, ereignisreicher und anstrengender Ausflug.

 

Wir möchten uns nun nochmal bei Frau Zitzelsberger, Mitarbeiter bei Erdbeer Baumann, für den netten E-Mailkontakt, die Betreuung während dem Erdbeerfeld, das liebevolle Erklären und Sprechen mit den Kindern und den geschenkten Erdbeeren bedanken.

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Ausflug zur Zugbrücke

 

 

 

 

Die Zugbrücke bei der Agilis Verkehrsgesellschaft ist für die Kinder nicht unbekannt, jedoch waren wir nun ein paar Wochen nicht mehr da und machten uns somit mal wieder auf den Weg. 

 


Der Weg ist nicht besonders weit, nichtsdestotrotz ist der letzte Teil der Strecke für unsere Kleinen durchaus eine kleine Herausforderung. Bis auf die zwei Jungs, die noch nicht gehen können, schaffte es aber jeder nach oben und alle wurden mit einem tollen Ausblick auf die Schienen belohnt. 



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An diesem Vormittag hatten wir zudem viel Glück, da es für die Kinder einige Züge verschiedenster Art und Länge zu sehen gab.

 

Die größeren Kinder sind wegen des Zugprojekts vor eineinhalb Jahren schon bestens mit allen Zügen, die es in Regensburg gibt und die durch Regensburg fahren, vertraut. Doch auch ohne dieses Vorwissen wurden unsere Jüngeren von den vorbeirauschenden Zügen geradezu gefesselt. Die Regentropfen blieben dabei unbemerkt. 

Der ein oder andere Zugführer kennt unsere Kinder bestimmt auch schon und grüßt regelmäßig mit einem kurzen aber lauten Tut-Tut!

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Krippenübernachtung

 

 

Nach einem halben Jahr war es wieder so weit: die Übernachtung in der Kinderkrippe stand wieder an! 
Insgesamt meldeten die Eltern neun Kinder an, die zusammen mit zwei Erzieherinnen in der Krippe übernachteten. 


Pünktlich um sechs Uhr wurden die Kinder gebracht, sodass gleich mit dem Programm begonnen werden konnte. Es wurde Pizza gebacken und jedes Kind half fleißig mit. Alle waren beim Teig Rollen, Belegen und schließlich beim Blech in den Ofen Schi dabei!

Dann hieß es warten...

 

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 Um die Wartezeit auf das Essen zu verkürzen, schnappten sich die Kinder ihre Kuscheltiere und alles, was sie zum Schlafen benötigten, und platzierten dies in ihrem Bett. Die große Matratze in der Mitte des Schlafraums war jedoch am interessantesten und bot sich prima für eine kleine Hüpfpartie an. Die Kinder waren mit ganzem Körpereinsatz dabei und tobten sich hierbei schon ziemlich aus. Somit war der Hunger groß und die Kinder ließen die Pizza im Nu verschwinden. 


Bevor es dann zur Nachtruhe überging, kuschelten die Kinder sich noch für ein paar Minuten zusammen und folgten ganz gespannt der Gute-Nacht-Geschichte des Sandmanns.

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Nach einer relativ ruhigen Nacht wachten die ersten Kinder um sechs Uhr auf und waren auch bereit, aufzustehen. Als um 7:30 Uhr auch die letzten wach geworden waren, wurde gemeinsam das  Frühstücksbuffet zubereitet und die Kinder durften zwischen kalter Pizza, Cornflakes, Brötchen, Obst und Gemüse wählen. Bestens gestärkt für den Tag wurden noch die Zähne geputzt und alles aufgeräumt.

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Nach dem Frühstück blieb den Kindern noch eine halbe Stunde in der Kinderkrippe. Diese Zeit genossen sie in allen Zügen und nutzten den Gruppenraum für jegliche Rollenspiele, Puzzles und Tänze aus.

Pünktlich um 9 Uhr klingelte es an der Tür. Die Freude über das Wiedersehen mit den Eltern war groß, aber bei dem Einen oder der Anderen war auch die Vorfreude auf das nächste Mal schon da!

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